Gruppe Grüne/Freie Wähler/Piraten – Neu- und Ausbau der Feuerwehrgerätehäuser

Neu – und Ausbau der Feuerwehrgerätehäuser Avendorf, Tespe und Schwinde-Stove

SPD-Fraktion plant Investitionen von rund 1,2 Millionen €

Am 17. April hatten wir einen Ortstermin mit der Feuerwehr Schwinde-Stove am Gerätehaus in der Krümser Straße.

In Schwinde-Stove soll nach Ansicht der Feuerwehr und der SPD-Fraktion neu gebaut werden und zwar auf einem anderen Grundstück, weil das jetzige keine Erweiterungsmöglichkeiten zulasse und das neue Fahrzeug nicht mehr in die alte Halle aus den 70er Jahre passe. Kosten für den Neubau laut Architekt Thomas Block rund 440.000 €, das Grundstück noch nicht eingerechnet, denn das stellt traditionell die Gemeinde – in dem Fall Drage.

Dieses und zwei weitere Bauprojekte sollen nach dem Willen der SPD-Fraktion und der Feuerwehren bis 2017 in trockenen Tüchern sein. Begonnen werden soll nächstes Jahr in Avendorf, wo nach groben Schätzungen des Architekten rund 220.000 € in die Hand genommen werden müssten, um die Pläne wie gewünscht umzusetzen. In Tespe soll die Gesamtfläche des Feuerwehrgerätehauses von derzeit rund 150 m² deutlich aufgestockt werden, um unter anderem Platz für einen dritten Fahrzeugstellplatz und einen großen Gemeinschaftsraum zu schaffen.

Die Gruppe Grüne/Freie Wähler/Piraten hat jetzt die Aufgabe den Spagat zwischen der technischen Einsatzbereitschaft der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute und den sozialen Aspekten zu schaffen und eine Lösung zu finden, die in der Lage ist auch langfristig und zwar sowohl finanziell als auch personell auf stabilen Beinen zu stehen. Mit Malte Krafft (Grüne), Aktiver bei der Marschachter Feuerwehr, und Ulf Riek (Freie Wähler), ehemals Aktiver in Tespe, haben wir zwei Fachkundige in unseren Reihen.

Besonders wichtig ist uns, dass Entscheidungen für solch‘ hohe Investitionen perspektivisch für mindestens die nächsten 15 bis 20 Jahre getroffen werden und künftige Entwicklungen frühzeitig berücksichtigt werden. Diesen Ansatz können wir bei den anderen Parteien bisher leider nicht erkennen.

Um alle für eine fundierte Entscheidung notwendigen Informationen zusammen zu tragen, brauchen wir mehr Zeit als uns bisher zugebilligt wird. Wir werden aber darauf bestehen, dies zu bekommen. Wir werden dieses umfassende Thema auch mit in die Klausursitzung unserer Gruppe im Juni nehmen und dort unsere Position festlegen.

Pressemitteilung

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